§34i Kosten: Prüfungsgebühren, Erlaubnis & Versicherung

Was kostet die IHK-Sachkundeprüfung §34i GewO und die Erlaubnis als Immobiliardarlehensvermittler? Hier findest du alle Kostenpunkte mit Beispielwerten — von der Prüfungsgebühr bis zur Berufshaftpflicht.

Die Kostenpunkte im Überblick

Die Gesamtkosten auf dem Weg zur §34i-Erlaubnis setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Wie hoch sie ausfallen, hängt stark von deinem IHK-Standort, deiner Gemeinde, deiner Vorbereitung und deinem Versicherer ab. Die folgende Übersicht zeigt die typischen Posten — die genauen Beträge erfährst du immer bei der jeweils zuständigen Stelle.

KostenpunktWofürWer legt fest
IHK-PrüfungsgebührSchriftliche und/oder praktische SachkundeprüfungJeweilige IHK
ErlaubnisgebührErteilung der §34i-ErlaubnisGewerbeamt / Gemeinde
BerufshaftpflichtPflichtversicherung für Vermittler (jährlich)Versicherer
VorbereitungKurse, Lernmaterial, ÜbungsfragenAnbieter / individuell
Nebenkostenz. B. Führungszeugnis, Auskünfte, AnfahrtBehörden / individuell

1. IHK-Prüfungsgebühr

Die Prüfungsgebühr ist der zentrale, planbare Kostenpunkt. Sie wird von jeder IHK in ihrer Gebührenordnung eigenständig festgelegt und richtet sich danach, ob du die Vollprüfung (schriftlicher und praktischer Teil) oder nur eine Teilprüfung (z. B. bei Befreiung vom praktischen Teil) ablegst.

Beispielwerte (zur Orientierung, je nach IHK abweichend): Für die Vollprüfung werden vielfach Gebühren im Bereich von rund 300 bis 480 € erhoben (z. B. Hamburg ca. 330 €; Düsseldorf ab 2026 ca. 476 €). Eine Teilprüfung (nur schriftlicher Teil) ist in der Regel günstiger — bei der Handelskammer Hamburg z. B. rund 220 €.
Wichtig: Diese Werte sind nur grobe Anhaltspunkte und ändern sich. Die für dich gültige Gebühr findest du ausschließlich in der aktuellen Gebührenordnung deiner anmeldenden IHK. Beachte auch mögliche Stornogebühren bei Rücktritt nach Anmeldeschluss.

Wiederholungsgebühr

Für eine Wiederholung wird erneut eine Gebühr fällig. Muss nur ein Teil wiederholt werden — etwa der praktische Teil —, fällt die Gebühr in der Regel niedriger aus als für die Vollprüfung (bei der Handelskammer Hamburg z. B. rund 220 € für die Wiederholung des praktischen Teils). Auch hier gilt: maßgeblich ist die Gebührenordnung der jeweiligen IHK.

2. Erlaubnisgebühr beim Gewerbeamt

Die §34i-Erlaubnis selbst beantragst du nicht bei der IHK, sondern beim zuständigen Gewerbeamt deiner Gemeinde. Dafür wird eine Verwaltungsgebühr erhoben, deren Höhe von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist. Die IHK-Prüfung weist nur deine Sachkunde nach — die kostenpflichtige Erlaubniserteilung ist ein separater Schritt.

3. Berufshaftpflichtversicherung

Für die §34i-Erlaubnis ist der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit gesetzlich vorgeschriebener Mindestdeckungssumme erforderlich. Die jährlichen Beiträge sind ein laufender Kostenpunkt und hängen von Versicherer, Tätigkeitsumfang und Risikoprofil ab.

Hinweis: Konkrete Beitragshöhen lassen sich nicht pauschal angeben — hole mehrere Angebote ein. Achte darauf, dass die Police die für §34i gesetzlich geforderten Mindestdeckungssummen erfüllt.

4. Kosten für die Vorbereitung

Die Vorbereitung ist der Kostenpunkt mit der größten Spannweite — von kostenlos bis vierstellig:

  • Präsenz- oder Online-Lehrgänge bei Akademien und Bildungsträgern (oft mehrere hundert bis über tausend Euro)
  • Lehrbücher und Fragenkataloge als Selbstlernmaterial
  • Online-Übungsfragen wie auf 34i-quiz.de — kostengünstig und flexibel
Spartipp: Mit 34i-quiz.de übst du alle Themen der §34i-Prüfung online — inklusive KI-Erklärungen und Prüfungssimulation. Die ersten 30 Fragen sind kostenlos. So bereitest du dich gezielt vor, ohne einen teuren Vollzeit-Lehrgang buchen zu müssen.

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Stand: 06/2026